Freitag, 6. Januar 2017

Das Paket - Sebastian Fitzek

Wer freut sich nicht wenn der DHL Bote klingelt?

Seiten: 335

Geweint: Nein

Klappentext: Ihr Postbote bittet Sie, ein Paket für einen Nachbarn anzunehmen. Einen Nachbarn, dessen Namen Sie noch nie gehört haben. Obwohl Sie schon seit Jahren in Ihrer kleinen Straße wohnen.
"Was kann schon passieren?", denken Sie sich.
Und lassen damit den Alptraum in Ihr Haus...

Inhalt: Die Protagonistin Emma, litt in ihrer Kindheit sehr unter den cholerischen Ausbrüchen ihres Vaters, was auch der Grund dafür war Psychologie zu studieren. 
Zu Beginn ist Emma eine erfolgreiche Psychologin, die glücklich verheiratet und schwanger ist und zu der Zeit einen Vortrag hält. In diesem geht es um Versuche, geistig gesunde Menschen in eine geschlossene Psychatrie einzuweisen und herauszufinden ob auf die Menschen gehört wird wenn sie sagen dass sie dies und das nicht wollen. 
Nach dem Vortrag geht Emma in ihr Hotelzimmer und macht sich fertig fürs Bett. Sie findet eine Nachricht am Spiegel und bekommt einen komischen Anruf. Kurz darauf wird sie vergewaltigt und der Kopf wird ihr geschoren.
Danach macht der Autor einen Zeitsprung, Emma ist in der Psychatrie, diesmal allerdings als Patientin. Dort soll sie ihrem Anwaltfreund erzählen warum sie hier ist und was alles passiert ist, damit dieser sie vor Gericht gut vertreten kann.
Danach gibt es wieder einen Zeitsprung zurück und Emma erzählt aus ihrer Danach-Zeit.
Alles fing damit an dass der Postbote die Pakete brachte und Emma gebeten hat ein Paket für einen Nachbarn anzunehmen den sie nicht kennt.

Meinung: In den Bücherforen wird der Name Fitzek meist nur mit Wörtern wie: BRILLIANT und VERDAMMT GUT oder MEISTER in Verbindung gebracht. Leider kann ich mich diesen Meinungen nicht anschließen, das Buch war gut und unterhaltsam, allerdings ist die Geschichte so verworren dass ich mir nach 100 Seiten schon an den Kopf gefasst habe. Es ist eine Mischung aus Trigger von Wulf Dorn und Ich bin der Zorn von Ethan Cross. Jeder Charakter war mal der Täter aber 10 Seiten später wurde es meist auf die lächerlichste Weise widerlegt. 

Das Konzept hat mir sehr gut gefallen, allerdings haben mich die ganzen Zeitsprünge kirre gemacht. Ich konnte viele Handlungen nicht nachvollziehen und auch das Ende war für mich nicht zufriedenstellend.

Hier mal meine Liste der Verdächtigen die ich so im Lauf des Buches gemacht habe:

1. Der Anwalt - väterliches Verhalten, Emma hat zu ihm Vertrauen
2. Philipp - Ehemann von Emma, Nebencharakter, glaubt seiner Frau nicht. Nichts liebevolles in der Danach-Zeit
3. Emma - alles nur Einbildung (verschwundenes Paket, kein Zettel usw.)
4. Der cholerische Vater
5. Die beste Freundin von Emma deren Name mir leider entfallen ist

Fazit: Nachdem ich Rezensionen gelesen habe, ist das Paket wohl eines der eher schlechteren Bücher Fitzeks, das bedeutet sollte ich mich mal wieder in die Welt der Psychothriller wagen, könnte ein anderes Buch des Autors für mich schon noch in Betracht kommen.
Das Buch hatte seine Schwächen, war aber sehr gut zu lesen, ein bisschen hat es auch gekribbelt als ich die letzten 20 Seiten gelesen habe. Ich wollte wissen wer es war. Es war dennoch ein stimmiges Ende. Vielen Dank dafür 

Bewertung: 3 / 5
 
FIN
 

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