Mittwoch, 10. Februar 2016

Das göttliche Mädchen - Aimée Carter


Seiten: 299

Cover: Wunderschön und auch passend. Die Schrift ist griechisch angehaucht und da geht es auch hin, griechische Mythologie.

Geweint: Nein.

Gewundert: Ja.

Inhalt: Du kannst das Leben deiner Mutter retten – wenn du als Wintermädchen bestehst!
Sie sind nach Eden gekommen, weil es der Wunsch ihrer sterbenskranken Mutter ist. Hier lernt Kate den attraktiven und stillen Henry kennen. Seit der ersten Begegnung fühlt sie sich auf unerklärliche Weise zu ihm hingezogen. Er sieht so gut aus und scheint gleichzeitig so unendlich traurig zu sein.
Bald erfährt Kate, warum: Er ist Hades, der Gott der Unterwelt! Und er macht ihr ein unglaubliches Angebot: Er wird ihre Mutter heilen, wenn Kate sieben Prüfungen besteht und sein geliebtes Wintermädchen wird. Aber ob ihre Seele für ein Winterleben stark genug ist? Bisher haben alle ihr Scheitern mit dem Tod bezahlt.

Meinung: Kate hat ein schwieriges Leben, ihre Mutter ist seit 4 Jahren unheilbar an Krebs erkrankt und wird demnächst sterben. Dafür möchte sie allerdings in ihre Heimatstadt Eden. Und so beginnt die Geschichte.  

Kate muss, obwohl ihre Mutter theoretisch jederzeit sterben könnte, die Schule besuchen und lernt dabei direkt James kennen der, wie es scheint, unbedingt mit ihr befreundet sein möchte. Sie lernt auch Ava kennen, die Schulprinzessin die ihr Revier makiert da Kate ihren Freund angestarrt hat. Ava lädt sie zu einer Party ein, damit sie alle kennenlernen kann. Kate möchte eigentlich nicht, wird aber umgestimmt. Yeah. So weit ist es noch in Ordnung.

Bei der "Party" allerdings nimmt das ganze Buch sehr komische Ausmaße an. Ein schlimmer Unfall passiert, es taucht ein Typ auf der alles wieder in Ordnung bringt, nur muss Kate ihm versprechen dass sie dafür 6 Monate im Jahr ( im Winter) bei ihm bleibt. 

Und ja, der Klappentext verrät es, es ist Henry, Hades der ein letztes Mal versucht eine Frau zu finden die mit ihm die Unterwelt regiert. Komischerweise starben die vorherigen Mädchen immer und so will er alles in seiner Macht stehende tun um sie zu beschützen.

Kate denkt zuerst es wäre ein Scherz, so vergehen ein paar Wochen und plötzlich steht Henry vor der Tür. So ein Glück dass ihre Mutter just an dem Tag ins Koma gefallen ist. Kate wird auch einfach nach Hause geschickt anstatt ihrer sterbenden Mutter beizustehen.

Henry erklärt ihr noch einmal den Handel den sie abgeschlossen haben, Kate geht zuerst nicht darauf ein. Erst als durch ihre Entscheidung etwas schlimmes passiert.

Wer nicht gespoilert werden will, sollte jetzt nicht weiter lesen. Denn Kate bietet sich Henry an, sie will alles gerade biegen und versucht sein Wintermädchen zu werden. Sie muss 7 Prüfungen bestehen, sollte sie eine vergeigen wird sie sich nicht mehr an ihre Zeit mit Henry erinnern.

Und wie es sich für eine herzensgute Protagonistin gehört, gibt sie alles, ist päpstlicher als der Papst und verliebt sich immer mehr in Henry, dem ich allerdings gehörig in den Hintern treten würde. Denn dieser liebt immer noch seine Exfrau, Persephone.

Meinung: Das Buch war spannend, ich mochte es, obwohl es natürlich viele Punkte gab an denen ich die Handlung nicht nachvollziehen konnte. Das Ende war dann für mich so abstrus dass ich nochmal nachschauen musste wer der Autor ist, ich dachte kurzzeitig ich würde einen Roman von Ethan Cross lesen. Jedoch muss ich zugestehen, der Prolog machte für mich Sinn, und irgendwie habe ich es mir auch gedacht.




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