Donnerstag, 27. November 2014

Verflucht - Victoria Schwab

Bei Bibi Blocksberg hätte es das nie gegeben !

Seiten : 317

Geweint: Innerlich

Cover: Das Buch war so ein Kandidat den man als Coverkauf bezeichnen kann.

Lesezeit: Och so ca. 3 Wochen?

Erster Satz: "Es knackt kurz, zischt, schlägt Funken."

Inhalt: Das Moor, das gleich hinter ihrem Haus anfängt, hat die 16- jährige Lexi schon immer als Bedrohung empfunden. Ebenso die Geschichten von der Hexe, die dort seit Urzeiten leben soll … Als ein fremder Junge im nächtlichen Nebel vor ihrem Fenster auftaucht, ahnt Lexi, dass etwas Unheimliches geschehen wird. Und tatsächlich: Etliche Kinder aus dem Dorf verschwinden spurlos. Ihre Eltern verdächtigen schon bald den fremden Jungen, der wie ein Spuk mal hier, mal da erscheint. Doch Lexi weiß, dass etwas anderes dahintersteckt – etwas, das aus dem Moor kommt …

Meinung: Ich würde ja so gerne schreiben dass das Buch spitze war, die Geschichte total nachvollziehbar ist und hach so viel Action und Herzschmerz. Aber fangen wir doch erstmal mit der Geschichte an.

Lexi, 16 Jahre alt, weiß alles besser, kennt alles, hat ganz tolle Fähigkeiten weil sie so anders ist als alle anderen. Sie lebt in einem Dorf, keine Ahnung in welcher Zeit und anscheinend kann sich das Dorf komplett allein über Wasser halten denn außenrum gibt es nur Moor. Irgendwann schafft es dann ein Fremder sich nach Near, also dem Moordorf zu verirren und wird von den beiden Hexen außerhalb aufgenommen. Kurze Zeit später verschwinden die Kinder im Dorf.

Mary Sue Lexi weiß natürlich sofort was zu tun ist und ihr Onkel kann ihr gar nichts verbieten, weil Lexi hat Schicksal, ihr Vater ist gestorben, ihre Mutter ist nicht mehr sie selbst und ihre kleine Schwester ist ihr Augenstern... und sie muss alles tun um ihre Familie zu beschützen. Und so schleicht sie sich Nacht für Nacht aus dem Haus um Spuren zu verfolgen.

Dabei lernt sie den Jungen, der sich ins Dorf verirrt hat, kennen und freundet sich mit ihm an. Und wie es sich für ein Dorf gehört, ist der Fremde Schuld am Verschwinden der Kinder. Leider hat da eine Sage über die Hexe von Near noch ein Wörtchen mitzusprechen und so wird es erst auf den letzten 100 Seiten spannend.

Fazit: Das Buch war leider ein Fehlgriff, ich wollte es schon nach 80 Seiten abbrechen, habe mich dann aber durchgebissen. Das größte Manko ist, wie ich finde, dass man nicht weiß in welcher Zeit dieses Buch spielt. Früher waren die Menschen abergläubisch und hatten Angst vor Hexen und im Buch haben das alle als Märchen abgetan, also müsste es nach 1775 sein? Empfehlen kann ich es leider auch nicht so recht, obwohl man es schnell lesen kann.

Bewertung: ★ ★

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