Donnerstag, 17. Juli 2014

Echte Feen, falsche Prinzen - Janette Rallison


Seiten: 410

Geweint: Ja, ich will auch einen Tristan.

Inhalt: Savannah wünscht sich nichts mehr, als endlich ihren Traumprinzen kennenzulernen. Ihre schusselige gute Fee will ihr diesen Wunsch erfüllen und zaubert Savannah versehentlich ins Mittelalter. Dort muss sie als Aschenputtel und Schneewittchen gegen bösartige Trolle und Drachen kämpfen. Und sie begegnet einem schwarzen Ritter, der nicht nur gefährlich, sondern auch unwiderstehlich sexy ist.




Meinung: Also wer diese Inhaltsangabe verfasst hat, hat das Buch nicht gelesen. Savannah wünscht sich einen Prinzen, ja. Sie wird zweimal ins Mittelalter geschickt einmal als Aschenputtel und einmal als Schneewittchen. Sie lernt aber erst beim dritten Mal den schwarzen Ritter kennen und das auch nur, da Tristan aufgrund ihres Wunsches ins Mittelalter geschickt wird um ein Prinz zu werden. Der schwarze Ritter ist ein Thema, aber in Persona erscheint er zweimal. Danach noch ein paar Mal nachdem man weiß wer der schwarze Ritter ist.  Aber nun zur eigentlichen Geschichte. Savannah ist mit Hunter zusammen, Jane ihre ältere Schwester auch, doch er beachtet sie gar nicht. Es kommt irgendwann soweit das Hunter sich dann doch in Jane verliebt und Savannah für sie verlässt. Hier taucht dann auch Feli, die schreckliche Fee auf. Savannah hat drei Wünsche frei, und irgendwie lässt Feli sie generell nicht ausreden und so wird sie als Aschenputtel ins Mittelalter geschickt. 
Als Aschenputtel muss sie jedoch ihre Stiefschwestern bedienen, ihre schreckliche Stiefmutter und wartet sehnsüchtig auf den Ball. Die Wochen ziehen ins Land und Savannah ruft nach Feli, denn irgendwas stimmt hier nicht. Die Situation eskaliert und so wird Savannah wieder nachhause geschickt. Das Spiel wiederholt sich dann noch einmal, nur das sie diesmal als Schneewittchen ins Mittelalter kommt ( Schneewittchen ist eine hohle Fritte kein Vergleich zu Schnee aus der Reihe von Jim C. Hines).
Auch das geht gehörig schief und so wünscht sie sich einen Prinzen aus der Gegenwart. Und schwupps wurde Tristan ins Mittelalter geschickt, mit dem Auftrag ein Prinz zu werden. Savannah unternimmt alles um mit ihm ins Mittelalter zu kommen und so beginnt auch endlich der gute Teil des Buches, der Anfang war ziemlich naja. 
Tristan und Savannah haben natürlich keinen guten Start, aber das lockert sich mit der Zeit und wenn ihr wissen wollt ob es die beiden schaffen dann lest das Buch doch einfach.

Fazit: Der Anfang war sehr unterhaltsam mit den Briefen von der guten Fee und ihrer Arbeitsstelle. Leider hat sich die Geschichte dann doch ein wenig gezogen. Ich fand es auch ziemlich schlimm, dass jeder Savannah für dumm hält weil sie sich nicht auskennt wie es im Mittelalter läuft, oder weil sie ihre Verträge mit der guten Fee nicht aufmerksam gelesen hat oder weil sie sich einen Prinzen wünscht. Ich würde, wenn ich mir sowas wünschn würde, auch nicht genauer darauf eingehen. Dennoch konnte mich das Buch überzeugen und ich freue mich schon auf den zweiten Band. 

Bewertung: ★    ★ 

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