Freitag, 23. Mai 2014

Der Mond ist nicht genug - A. Lee Martinez

Balsam für meine geschundene Seele

Seiten: 398

Genre: Horrorkomödie

Erster Satz: " "Du tust es schon wieder", sagte Sharon."

Inhalt: Dianas Pechsträhne scheint endlich ein Ende zu haben, als ihr nach Monaten ohne Wohnung das perfekte Apartment angeboten wird. Gut, vielleicht hätte sie der etwas merkwürdige Vermieter und die noch merkwürdigeren Verhaltensregeln, die er ihr mit auf den Weg gab, abschrecken sollen. Aber eine Jukebox mit all ihren Lieblingssongs ist ohne Zweifel ein schlagendes Argument! Man könnte also sagen, Diana ist selbst schuld, dass sie nun mit Vom zusammenleben muss, einem Monster, das sie fressen wird, sobald sie den Wandschrank öffnet (bitte nicht persönlich nehmen!). Doch eigentlich ist Dianas neue, monströse Welt gar nicht so schlecht – dumm nur, dass nicht nur der Mond, sondern das gesamte Universum bereits auf der Speisekarte eines ihrer neuen Freunde steht …

Meinung: Hach ja, wieder ein Buch von A. Lee Martinez und ich muss sagen für mich ist es in der Top 9 momentan auf Platz 2. Diana muss sich mit Monstern auseinandersetzen und hat Angst den Verstand zu verlieren, und umso mehr unbegreifliches passiert umso mehr passt sie sich auch an. Fenris jagt dem Mond hinterher, sollte er den Mond erwischen, löscht er die Erde, wie wir sie kennen, aus. Diana will das natürlich verhindern. Sie muss allerdings auch erstmal ihr neues Leben auf die Reihe bekommen, da gibt es Vorm das nimmersatte Monster, einen lila Gummiigel der sich ständig vermehrt (und dessen Name ich vergessen habe), Zap das sehende Auge und ihren Vermieter West. Diana lebt in Apartment 5, welches genau gegenüber von Apartment 2 liegt in dem Chuck wohnt. Chuck nimmt auch eine kleinere Rolle ein. Der zweite Handlungsstrang beschäftigt sich mit Calvin ( einem Gott) und Sharon, die in ihn verliebt ist. Er kann allerdings keine Liebe empfinden. Zusammen mit Greg ( einem übereifrigen Schmierlappen) leiten sie den Kult, der Fenris helfen soll, den Mond einzuholen. Und so plätschert die Handlung vor sich hin und wird nicht langweilig. Die Szenen mit West oder den Monstern die sich mal wieder streiten wer im Auto vorne sitzen darf, oder wenn Vorm sich übergibt waren meine absoluten Highlights.

Fazit: Ich bereue es nicht es gelesen zu haben, ich fand es sogar mal wieder richtig fesselnd und lustig. A. Lee Martinez gehört zu meinen Lieblingsautoren und ich freue mich schon auf weitere Bücher von ihm. Im Mai ist ja auch gerade Terror der Tentakel erschienen.

Bewertung: ★  ★  ★ 

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