Sonntag, 29. Juli 2012

Der seltsame Fall des Dr Jekyll und Mr Hyde

Sein oder nicht sein, das ist hier nicht die Frage

Ich liege quasi in den letzten Zügen mit diesem Buch und doch will ich die Rezension lieber jetzt schon schreiben weil mir sonst mein angelesenes Wissen wieder aus den Ohren läuft. Zunächst einmal finde ich das Buch ganz ok. Es hat nur ca 120 Seiten, das reicht vollkommen aus sonst wäre das Buch wahrscheinlich eher schlecht.

Ich weiß auch nicht ob ich das Buch richtig verstanden habe, aber Mr Hyde tat mir direkt am Anfang sehr leid. Man beschreibt ihn immer als gemein und das er missgebildet und ihn genau das so gruselig macht. Das finde ich schon ziemlich oberflächlich geschrieben.

Dann verstehe ich auch den Vorfall mit dem kleinen Mädchen nicht, nachts rennt ein Mädchen die Straße runter, sie knallt in Mr Hyde, der läuft weiter und wird direkt von allen Leuten beschimpft, weil er über das Mädchen gelaufen ist , man droht ihm an das man das überall rumerzählt und er keine Freunde mehr haben wird danach. Er muss sogar 100 Gold bezahlen damit die alle Ruhe geben, ist er auf ihr rumgetrampelt oder so? Was macht ein kleines Mädchen auch nachts draußen?

Aber nun zum Buch, Hauptprotagonist ist ein ganz anderer und zwar der Anwalt Gabriel Utterson, der der so unglaublich sympathisch beschrieben wurde, sein bezauberndes Nichtlächeln usw,  zu seinen Freunden gehört unter anderem Dr Jekyll , der ihm sein Testament gegeben hat. Und in diesem Testament ist vermerkt das der zu diesem Zeitpunkt noch unbekannte Mr Hyde das komplette Vermögen erben soll. Dem Anwalt ist das nicht geheuer und durch einen Zufall erfährt er von der Geschichte mit dem Mädchen und spricht Dr Jekyll darauf an. Dr Jekyll wird immer ziemlich nett beschrieben, ein kleiner wirrer, hutzeliger Mensch.
Doch dieser beschwichtig das Mr Hyde ihn zu nichts zwingt und er das im Griff hat.

Gabriel hat zwar immer noch ein flaues Gefühl, aktzeptiert es aber. Es gab eine Weile Ruhe doch dann passiert ein Mord, Mr. Hyde, der Täter wird gesucht und nie gefunden, Dr Jekyll will nichts mehr mit ihm zu tun haben, ändert sei Testament, blüht wieder auf, veranstaltet Essen mit seinen Freunden doch dann passiert es, alles ändert sich. Ein guter Freund des Anwalts / Notars und von Dr Jekyll stirbt. Vorher berichtete er von einem Bruch mit Dr Jekyll und das er das niemals erzählen kann.

Utterson forscht nun also weiter, Mr Hyde spielt eine wichtige Rolle.

Das Ende ist ziemlich spannend gehalten, ich kannte zwar den Mhytos von Dr Jekyll und Mr Hyde habe aber nie einen Film gesehen oder das Buch gelesen und fand es recht einfach zu lesen. Das Buch wurde 1886 innerhalb von 6 Tagen  geschrieben und ist eine nette Nachtlektüre.


Das wars von mir, ich lese jetzt die letzten 5 Seiten und fange dann mit dem Golem an, let's fetz!

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