Dienstag, 4. Oktober 2011

Bluebell - Tagebuch einer Katze

Flauschebällchen gibt es hier

Bluebell ist eine hübsche und selbstbewußte Katze mit einer Menge Unfug im Kopf. Sie lebt in einem Haushalt, in dem es meistens ziemlich chaotisch zugeht und der ihr vor allem nicht immer den Lebenstil bietet, den sie ihrer Meinung nach verdient hätte. In ihrem Tagebuch hat sie deshalb festgehalten, was sie von ihren Eigentümern im speziellen und von uns Menschen im allgemeinen hält. Sie berichtet von allerlei komischen Streichen der Tiere, mit denen sie ihr Heim teilen muß, über die nervenaufreibende Ankunft neuer Katzenkinder - selbstverständlich nicht ihre eigenen - , den Tag, an dem sie erstmals ein Pferd zu sehen bekam und über ein fast gelungenes Katzen-Kidnapping. Übrigens: Alles, was Bluebell erzählt, ist wahr und basiert auf den Erfahrungen des Autors mit seiner Katze.

Ja ist alles wahr, eine Katze die lesen kann, richtig. Wahrscheinlich hat die Katze auch das Buch geschrieben, würde so einiges erklären.

Bluebell ist eine Katze, eine Rassekatze und das weiss sie auch genau. Denn sie legt ein ziemlich überhebliches Verhalten an den Tag.Ihre Mitkatzen und Hunde werden als ziemlich primitiv und wild dargestellt.
Auch die Besitzer kommen meiner Meinung nach nicht sonderlich gut weg, Jenny ist die Frau im Haus, macht nichts und wenn doch macht sie es falsch. Ross, der Mann im Haus hat nichts zu sagen und ordnet sich seiner Frau unter.

Bluebell erzählt also was sie den ganzen Tag so treibt, wie sie Jenny mal wieder zur Verzweiflung bringt oder wie sie sich die Erziehung der zwei neuen Jungkatzen genau vorstellt. So wird in fast jedem Kapitel erwähnt, dass Bluebell Vögel gerne beobachtet sie aber nicht jagen darf, weil Jenny ihr sonst die Hölle heiß macht. Ausserdem kann Bluebell lesen und den Kühlschrank öffnen.

Das Buch hab ich mir mal bei Tauschticket ertauscht, und das war auch ganz gut so, denn Geld hätte ich für das kleine , nicht dicke Buch nicht gerne ausgegeben. 160 Seiten. Und es sind auch eher Kurzgeschichten als Kapitel.

Für zwischendurch ist das Buch stellenweise ganz amüsant. Ich habe jeden Abend vor dem Schlafengehen noch eine oder zwei Geschichten gelesen, war super.

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